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Eine außergewöhnliche Reise unternahmen fünf Karateka des Karate Gronau e.V. im März/ April 2012. Ziel der Reise war der Ort Yongchun in der Provinz Fujian im Süden Chinas. Hier liegen die historischen Wurzeln des Karate. Yongchun Baihequan (Der weiße Kranich aus Yongchun) ist die chinesische Kampfkunst, aus der die heute existierenden Karate-Stile entstanden sind. An dem Ort zu trainieren, wo alles seinen Anfang nahm, war für die Gronauer Karateka ein besonderes Erlebnis, war Ehre und Herausforderung zugleich. Meister Pan Cheng Miao (72, Bild) ist der jetzige höchstrangige Vertreter des Stils; er ist der Leiter des ältesten und traditionsreichsten Wushuguans (Clubs) am Ort, wo er gemeinsam mit seinem Sohn Pan Qiong Qi (42) lehrt.
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Um die Techniken des Yong Chun White Craine Kung Fu perfekt zu beherrschen sind unsere Trainer zum Ursprung des Kung Fu nach China gereist. Direkt bei Meister Pan in der schönen Stadt Yong Chun (Provinz Fujian) lernen sie, was schon die alten Meister unterrichtet haben. Die Techniken wurden von Generation zu Generation übermittelt. Sie sind ursprünglich und unverfälscht und zeigen das echte Kung Fu im Stil des Weißen Kranich von Yong Chun. Von Meister Pan zu lernen ist eine Ehre, die nur wenigen zuteil wird.
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In einem Interview mit Kenko Nakaima (der 1971 beschloss, das Ryuei Ryu nicht mehr geheim zu halten) berichtete dieser:
"In den 50er Jahren wurden Karate Wettkämpfe populär auf der japanischen Hauptinsel und damit begann eine neue Art des Sparrings, in dem die Kämpfer keinen Schutz trugen und keine Handschuhe, aber dafür ihre Schläge vor dem Ziel stoppten und zurückzogen." In seiner Zeit als Rektor einer Junior High School setzte Nakaima sich dafür ein, dass volle Schutzkleidung getragen würde (Helm, Brustschutz und Handschuhe). Der Schutz, so erklärte er, erlaube vollen Kontakt ohne dass jemand verletzt würde (Laut Haki wird heute bei den WKF Wettkämpfen wieder vollständigere Schutzkleidung getragen).
Nakaima sagte weiter: "Trainiere eher deine Beweglichkeit als die Härte, so dass du jeder Attacke ausweichen kannst." Er glaube nicht an die Härte, deshalb bestärke er die Schüler des Ryuei Ryu, ihre Körper weich und geschmeidig zu halten und im Moment des Schlages alle Energie auf einen Punkt zu konzentrieren.
Interview mit Mark Bishop, frei zitiert nach Bishop, M., Okinawan Karate: 1999.
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Die nachfolgenden Seiten zeigen Aufnahmen unseres Trainings mit Arashiro Sensei bei unserem Besuch in San Diego in 2010.
Training mit Tomohiro Arashiro in San Diego:
Hier klicken: Training
Hier findet Ihr die Ryuei Ryu Katas:
Hier klicken: Katas
von links: Judith Weiter, Haki Celikkol, Tomohiro Arashiro
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Mehr als nur Selbstverteidigung
Karate als sportliche Betätigung oder als Ausübung eine Kampfkunst dient nicht nur der Selbstverteidigung sondern unterstützt ganzheitlich das Wohlbefinden und die Gesundheit des eigenen Körpers.

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Stärkung des Herz-Kreislaufsystems
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Stärkung des Immunsystems
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Abbau von Stresshormonen
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Stärkung der Gesamtmuskulatur
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Verbesserung der Beweglichkeit
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Förderung innerer Ruhe und Ausgeglichenheit
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Training für alle Altersgruppen
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Anfänger und Wiedereinsteiger sind jederzeit willkommen
Kontakt:
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